Lake Mendocino, Stausee in den Vereinigten Staaten
Lake Mendocino ist ein großes Stausee in Kalifornien, das durch den Coyote Valley Dam entstanden ist und sich in den Hügeln der nördlichen Küstengebirgskette befindet. Der See erstreckt sich über ein großes Gebiet und wird von Wäldern und offenen Landschaften umgeben, mit über 300 Campingplätzen und mehreren Erholungsbereichen, die Besucher zum Kajakfahren, Angeln, Schwimmen und Wandern anlocken.
Der See entstand 1958 durch den Bau des Coyote Valley Dam zur Kontrolle von Hochwasser und zur Wasserspeicherung für die Umgebung. Das Bauwerk hatte während des Kalten Krieges auch eine Schutzfunktion und beherbergte einen Atombunker als Vorsichtsmaßnahme gegen Atomangrifle.
Der See wurde nach dem Pomo-Volk benannt, dessen Sprache noch heute einigen Campingplätzen in der Gegend Namen gibt. Die Gegend spiegelt diese historische Verbindung wider und erinnert Besucher an die lange Präsenz der Ureinwohner in diesem Tal.
Besucher sollten Sonnenschutz, Wasser und feste Schuhe mitbringen, da die Campingplätze in der Hochsaison schnell ausgebucht sind. Boote können vor Ort gemietet werden, und es ist ratsam, früh am Morgen anzukommen, um Menschenmassen zu vermeiden und die Gewässer ruhiger zu erleben.
Das Wasser des Sees kann aggressive Welse enthalten, vor denen Schwimmer sich in acht nehmen sollten, was diese Gegend zu einem ungewöhnlichen Reiseziel macht. Dazu kommt ein Gesundheitshinweis bezüglich des Quecksilbergehalts in den Fischen, was Angler über das Verzehren ihrer Fänge informieren sollte.
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