Redwood-Nationalpark, Naturreservat im Humboldt County, Vereinigte Staaten.
Redwood National and State Parks sind eine Gruppe von Schutzgebieten in Humboldt County und Del Norte County im Norden Kaliforniens, die sich entlang der Pazifikküste erstrecken. Die geschützten Flächen umfassen dichte Wälder aus uralten Küstenmammutbäumen, nebelverhangene Täler, wilde Flussmündungen und Küstenabschnitte mit Felsformationen.
Der Schutz dieser Wälder begann 1968, als die amerikanische Regierung einen neuen Nationalpark ausrief und drei bereits bestehende kalifornische Staatsparks einbezog. Die Initiative entstand als Reaktion auf jahrzehntelange intensive Holzgewinnung, die große Teile der ursprünglichen Bestände vernichtet hatte.
Die Küstenwälder waren über Jahrhunderte ein zentraler Lebensraum für indigene Gemeinschaften, die hier jagten, fischten und rituelle Zeremonien abhielten. Viele traditionelle Pfade und Lichtungen zeugen noch heute von dieser langen Nutzungsgeschichte und der engen Verbindung zwischen Menschen und Bäumen.
Die zahlreichen Wanderwege führen durch unterschiedliche Vegetationszonen, von Küstenprärien bis zu schattigen Tälern, und verlangen teils gutes Schuhwerk wegen rutschiger Wurzeln und Felsen. Besucherzentren entlang der Hauptzufahrtsstraßen bieten Karten, Informationen zur aktuellen Wegesituation und Hinweise zu Tiersichtungen.
Unter dem Kronendach der höchsten Bäume entwickelt sich ein eigenes Ökosystem, in dem seltene Farne, Moose und sogar kleine Amphibien in Astgabeln wachsen und leben. Diese hängenden Gärten entstehen, weil sich organisches Material über Jahrhunderte in den oberen Etagen ansammelt.
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