Cape Scott Lighthouse, Navigationsleuchte im Nordwesten der Vancouver-Insel, Kanada
Der Cape Scott Leuchtturm ist ein weißer Stahlfachwerk-Turm, der sich an der äußersten Nordwestspitze von Vancouver Island erhebt und von Betonpfeilern gestützt wird. Die Struktur steht an einem sandigen Neckpassage und erfüllt weiterhin ihre Funktion in der Schiffsnavigation.
Der ursprüngliche Leuchtturm wurde 1927 als hölzerner Mast mit roten Laternen errichtet und ersetzte später durch eine dauerhaftere Stahlkonstruktion 1959. Diese Modernisierung machte die Anlage zuverlässiger für die zunehmend intensivere Schifffahrt.
Der Ort ist mit den Kwakwa̱ka̱ʼwakw und Quatsino First Nations verbunden, die seit Generationen die umliegenden Gebiete bewohnen. Besucher können die tiefe Verwurzelung dieser indigenen Kulturen in der Landschaft spüren.
Das kanadische Küstenwachamt betreibt den aktiven Leuchtturm mit ortsansässigen Torhütern und nutzt seit 2019 Sonnenkollektoren statt Dieselgeneratoren. Der Ort wird von der Natur geprägt und ist weder leicht zu erreichen noch überlaufen.
Während des Zweiten Weltkriegs war der Standort eine Radarstation mit bis zu 50 Mitarbeitern, die auf mögliche japanische Flugbewegungen achteten. Diese militärische Vergangenheit ist heute kaum noch sichtbar, aber die Bedeutung des Ortes für die Verteidigung bleibt Teil seiner Geschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.