Mount Elden, Berggipfel im Coconino County, Arizona, Vereinigte Staaten.
Der Mount Elden ist ein vulkanischer Gipfel am östlichen Rand von Flagstaff im Norden Arizonas, der auf etwa 2.800 Meter ansteigt. Seine Hänge sind mit Ponderosa-Kiefern bedeckt, die von Felsvorsprüngen und offenen Lichtungen unterbrochen werden, während sich nach oben hin die Vegetation allmählich verändert.
Der Berg erhielt seinen Namen von John Elden, einem Schafzüchter, der sich 1877 an einer natürlichen Quelle am Fuß des Gipfels niederließ. Diese frühe Siedlung prägte den Namen des Berges und beeinflusste die Erschließung des umliegenden Gebiets.
Der Mount Elden ist ein wichtiger Ort für die Sinagua, ein Volk, das hier vor Jahrhunderten lebte und Spuren in Form von Felszeichnungen hinterlassen hat. Diese Zeichen sind auf manchen Wanderungen noch sichtbar und geben dem Besuch eine zusätzliche Dimension.
Mehrere Wanderwege führen auf den Gipfel und zu Aussichtspunkten, wobei die Schwierigkeitsgrade variieren. Da der Berg direkt an Flagstaff angrenzt, lässt er sich gut als Tagesausflug planen, wobei gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser empfehlenswert sind.
Der Waldbrand von 1977 verwandelte die Südhänge des Berges und hinterließ eine Landschaft, die sich seither langsam erholt. Wer heute über diese Hänge wandert, kann die verschiedenen Wachstumsphasen der Vegetation nebeneinander beobachten, was den Wald abwechslungsreicher macht als auf den unberührten Seiten des Berges.
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