Gardner Canal, Küsteneinlass in British Columbia, Kanada.
Der Gardner Canal erstreckt sich etwa 90 Kilometer durch die Küste von British Columbia als Nebenbucht des Douglas Channel mit steilen Felswänden und Bergspitzen. Das Gewässer wird von fünf unterschiedlichen Buchten geprägt und wird erreicht, indem man die Hawkesbury Island passiert.
Der Kapitän George Vancouver erkundete und kartographierte diese Bucht 1793 und benannte sie nach Admiral Alan Gardner, der seine britische Marineexpedition unterstützte. Die Erkundung markierte einen wichtigen Moment in der europäischen Kartografierung der nordwestlichen Pazifikküste.
Der Zusammenfluss des Kemano River markiert den Standort eines Kraftwerks, das die Aluminiumproduktionsanlagen in Kitimat mit Strom versorgt.
Der Zugang zur Bucht erfolgt hinter der Hawkesbury Island und ist nur per Boot erreichbar, da keine Landstraßen hinführen. Besucher sollten mit großen Tidehüben und wechselnden Wetterbedingungen rechnen, die das Reisen anspruchsvoll machen können.
Das Wasser hat eine charakteristische blaue Färbung, die von feinen Gletschersedimenten stammt, die von den umliegenden Bergen transportiert werden. Zahlreiche Wasserfälle stürzen direkt aus schneebedeckten Gipfeln in die Bucht hinab und schaffen eine dramatische Kulisse.
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