Government House, Ruine in Kanada
Government House war das erste offizielle Wohnhaus des Leutnantsgouverneurs der Nordwest-Territorien und wurde um 1876-1877 erbaut. Das Gebäude im Stil der Carpenter Gothic mit später hinzugefügtem Mansard-Dach stand auf einem Hügel mit Blick auf das Flusstal und diente lange Zeit als Verwaltungszentrum.
Das Gebäude wurde 1877 im Stil der Carpenter Gothic nach Entwürfen des Architekten Thomas S. Scott erbaut und diente von 1878 bis 1883 als Sitz der Territorialregierung. Nach seinem Übergang zur Industrial School von Battleford im Jahr 1883 durchlief es mehrere Umwandlungen, von einer Seventh Day Adventist Academy bis hin zu religiösen Schulungsprogrammen, bevor es 2003 einem Brand zum Opfer fiel.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort der Bildung und Begegnung für die Gemeinschaft. Im Laufe der Jahre nutzten verschiedene Gruppen - von Regierungsbeamten bis zu Schülern und religiösen Gemeinschaften - den Ort, was ihn zu einem Zentrum des Gemeindelebens machte.
Der Ort ist leicht zu Fuß vom Zentrum von Battleford aus erreichbar und bietet einen klaren Blick auf die Landschaft rund um das Flusstal. Besucher sollten beachten, dass nur Ruinen und ein Schornstein erhalten sind, aber die Grundmauern und die erhöhte Lage des Hügels vermitteln einen guten Eindruck der früheren Struktur.
Das Gebäude war von 1883 bis 1914 die Battleford Industrial School, Westkanadas erste indianische Industrieschule, wo First Nations-Kinder Landwirtschaft und Handwerk lernten. Diese weniger bekannte Phase zeigt einen kritischen Teil der frühen kanadischen Bildungspolitik und deren Auswirkungen auf Indigenous-Gemeinschaften.
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