Pekanbaru, Provinzhauptstadt in Riau, Indonesien
Pekanbaru liegt am Ufer des Flusses Siak und ist die Hauptstadt der Provinz Riau im östlichen Teil Sumatras. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses und dient als wirtschaftliches Zentrum der Region.
Händler aus Minangkabau gründeten hier 1784 einen Markt, der zum Kern der späteren Stadt wurde. Im Zweiten Weltkrieg bauten Zwangsarbeiter unter japanischer Besatzung eine Bahnstrecke durch das Gebiet.
Der Name verbindet die Wörter pekan für Markt und baru für neu, ein Hinweis auf die Ursprünge als Handelsplatz. Mehrere Gemeinschaften leben hier zusammen und pflegen Kunsthandwerk wie Holzschnitzerei und Korbflechterei.
Der internationale Flughafen Sultan Syarif Kasim II verbindet die Stadt mit Zielen in Indonesien und Malaysia. Straßen führen von hier nach Medan im Norden, Jambi im Süden und Bukittinggi im Westen.
Reste einer Bahnstrecke aus dem Zweiten Weltkrieg erinnern an die Zwangsarbeit unter japanischer Besatzung. Ein Denkmal ehrt die Arbeiter, die während des Baus dieser Linie ums Leben kamen.
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