Kelam, Granitmonolith in Sintang, Indonesien
Kelam ist ein Granitgipfel in West-Kalimantan, Indonesien, der sich als riesige, freiliegende Felskuppel über die flache umliegende Landschaft erhebt. Die Seiten des Berges fallen steil und fast senkrecht ab, sodass der nackte Stein von weitem sichtbar ist.
Ein deutscher Botaniker erkundete den Berg Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach und hielt dabei Pflanzenarten und geologische Merkmale fest. Seine Berichte machten das Gebiet in wissenschaftlichen Kreisen außerhalb Borneos bekannt.
Der Name Kelam bedeutet in der lokalen Sprache so viel wie dunkel oder trüb und bezieht sich auf das schwere Aussehen des Felsens. Beim Aufstieg fällt auf, wie sich der nackte Granit klar vom umliegenden Tiefland abhebt.
Der nächste Ausgangspunkt für den Aufstieg ist die Stadt Sintang, von der aus man die Route zum Berg beginnen kann. Unterwegs gibt es kaum Einrichtungen, daher sollte man ausreichend Wasser und Ausrüstung mitbringen.
Auf dem Granit des Gipfels wächst eine fleischfressende Pflanze, die sonst nirgendwo in der Region vorkommt und nur auf dieser nackten Steinoberfläche in der Höhe gedeiht. Wer die oberen Bereiche des Berges erkundet, kann sie bei genauem Hinsehen auf den Felsen entdecken.
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