St. Kitts, Karibische Insel in St. Kitts und Nevis.
Saint Kitts ist eine Karibikinsel in Saint Kitts und Nevis, die sich über vulkanisches Terrain mit dem Mount Liamuiga erstreckt, der etwa 1150 Meter hoch ist. Schwarze Sandstrände wechseln sich mit grünen Hügeln ab, während Zuckerrohrfelder und tropische Wälder die Küstenebenen und Berghänge bedecken.
Hier entstanden im 17. Jahrhundert die ersten dauerhaften britischen und französischen Kolonien in der Karibik, weshalb man die Insel oft als Mutterkolonie der Westindischen Inseln bezeichnet. Über die folgenden Jahrhunderte wechselte die Kontrolle mehrfach zwischen Frankreich und Großbritannien, bis die Insel 1983 unabhängig wurde.
Während des Karnevals von Dezember bis Januar ziehen Paraden mit karibischer Musik und Tanzgruppen durch Basseterre, begleitet von farbenfrohen Kostümen und Straßenfesten. Auf den Märkten und in den Küstenorten begegnet man einer lebendigen Mischung aus kreolischen, britischen und afrikanischen Traditionen, die sich in Sprache, Küche und täglichem Leben zeigen.
Der internationale Flughafen Robert L. Bradshaw bietet direkte Verbindungen zu mehreren Zielen in der Karibik und den Vereinigten Staaten. Fähren verbinden die Insel täglich mit der Nachbarinsel Nevis, und lokale Busse fahren regelmäßig zwischen Basseterre und den kleineren Küstenorten.
Brimstone Hill Fortress, eine weitläufige Militäranlage aus dem 17. und 18. Jahrhundert, steht als UNESCO-Welterbestätte auf einem Hügel mit Blick über die Insel und das Meer. Die Festung wurde von versklavten Afrikanern aus Vulkanstein errichtet und zeigt europäische Militärarchitektur in tropischer Umgebung.
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