Gəncə, Historische Stadt im westlichen Aserbaidschan
Ganja ist eine große Stadt im westlichen Aserbaidschan, die sich entlang des gleichnamigen Flusses erstreckt. Die breiten Boulevards sind von alten Platanen gesäumt, und die Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen, vom russischen Klassizismus bis zur sowjetischen Moderne.
Die Stadt diente bis 1804 als Hauptstadt des Ganja-Khanats, bevor sie unter russische Kontrolle kam. Danach erhielt sie für mehr als ein Jahrhundert den Namen Jelisawetpol, bis sie nach der Sowjetzeit ihren ursprünglichen Namen zurückbekam.
Der Name der Stadt leitet sich vom altpersischen Wort für Schatz ab, was auf die Bedeutung als Handelszentrum hindeutet. Die Hauptstraßen tragen heute Namen berühmter Dichter und Denker, während kleine Läden traditionelle Süßigkeiten und handgewebte Teppiche verkaufen.
Ein internationaler Flughafen bietet regelmäßige Verbindungen nach Baku, Istanbul und Moskau. Lokale Busse verkehren im gesamten Stadtgebiet und halten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Wohnvierteln.
Das Flaschenhaus von 1967 enthält über 48.000 Glasflaschen in verschiedenen Farben und Formen, die in die Wände eingebaut wurden. Die Flaschen bilden sichtbare Muster und Schriftzüge, die von der Straße aus zu erkennen sind.
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