Six Dome Synagogue, Synagoge aus dem 19. Jahrhundert in Red Village, Bezirk Guba, Aserbaidschan
Die Sechskuppelsynagoge ist eine ehemalige Synagoge und heute ein Museum für jüdische Geschichte in Qırmızı Qəsəbə im Bezirk Quba, Aserbaidschan. Sie wurde 1888 nach einem Entwurf des Architekten Gilel Ben Haim fertiggestellt und hat einen sechseckigen Grundriss, einen orientalischen Maurischen Revival-Stil, 14 Hauptfenster und 7 Meter hohe Wände im Hauptgebetsraum.
Die Synagoge wurde 1888 nach einem Entwurf von Gilel Ben Haim fertiggestellt und vom Bergjuden-Maurer Jilyad und seinen Gefährten errichtet. Sie erinnert an den sechstägigen Umzug der Bewohner des Gilgat-Viertels aus dem Dorf Gyalyaduz, den der Khan von Quba, Huseynali Khan, genehmigte. Nach Jahrzehnten als Lager und Schneiderei wurde sie nach 1991 der Gemeinde zurückgegeben; die Restaurierung begann 1995 und war 2005 abgeschlossen.
Die Synagoge war das Zentrum der religiösen Erziehung der Bergjuden von Qırmızı Qəsəbə, einem Dorf, das als letztes erhaltenes Schtetl außerhalb Israels und der USA gilt. Die sechs Kuppeln gelten vor Ort als Zeichen für den sechstägigen Umzug der Bewohner des Gilgat-Viertels aus dem Dorf Gyalyaduz, den der Quba-Khan Huseyn Ali Khan erlaubte.
Das Gebäude ist über die Dorfstraßen zugänglich und bietet einfache Zugänge für Besucher, die die religiöse Architektur sehen möchten. Wer das Innere besichtigen will, sollte beachten, dass das Gelände von der lokalen Gemeinde betreut wird und Besuche nach lokalen Gepflogenheiten respektvoll sein sollten.
Der Name der Synagoge erinnert an die sechstägige Umsiedlung der Bewohner des Gilgat-Viertels aus dem Dorf Gyalyaduz in das Rote Dorf, die der Khan von Quba, Husseinali Khan, genehmigte. Der sechseckige Grundriss und die sechs Kuppeln sollen an diese sechs Tage erinnern; das Gebäude heißt auch Alti Gumbaz.
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