Kasteel van Valduc, Burg in Belgien
Kasteel van Valduc ist ein Herrenhaus in Auderghem mit einer Mischung architektonischer Stilrichtungen, erbaut 1870 von Paul Baron de Cartier. Das aus Backstein gefertigte Gebäude hat ein großes Erscheinungsbild mit neun Schlafzimmern, mehreren Wohnräumen und Nebengebäuden wie Stallungen, Gewächshäuser und ein Orangerie auf seinem Anwesen.
Das Gebäude entstand 1870 unter Paul Baron de Cartier und wurde 1876 an Emmanuel de Prelle de la Nieppe verkauft, einen hochrangigen Richter. Das Anwesen blieb lange in der Familie und wurde später von Dr. Edmond Cordier gemietet, zu dessen Ehren 1960 die Straße benannt wurde.
Der Name Valduc bezieht sich auf das Gut Valducveld, das seit 1898 für das Anwesen verwendet wird. Das Gebäude spiegelt den Wohlstand und Geschmack des gehobenen Bürgertums des 19. Jahrhunderts wider und zeigt, wie die damaligen Bewohner ihre Macht durch Architektur und Land ausdrückten.
Das Herrenhaus befindet sich in einem ruhigen Vorort von Brüssel und ist leicht mit dem Fahrrad oder Auto zu erreichen. Der Ort bleibt privat, kann aber von außen besichtigt werden, während man die alte Backsteinmauer und das Tor entlang der Duivelskeulstrasse beobachtet.
Der ursprüngliche Architekt war wahrscheinlich Henri Beyaert, bekannt für seine eklektischen Entwürfe, die verschiedene Baustile mischten. Heute ist nur noch die hohe Backsteinmauer der einstigen Gärten entlang der Straße sichtbar, während ein moderner Wohnblock Jardins du Valduc den Platz ehemaliger Gärten und Stallgebäude einnimmt.
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