Château de Trois-Fontaines, Mittelalterliche Burg in Auderghem, Belgien.
Das Château de Trois-Fontaines ist ein steinerner Herrschaftssitz in Auderghem mit mehreren Türmen und Befestigungsmauern in volkstümlicher Architektur. Die Anlage liegt am Rand des Waldes von Soignes und zeigt typische Merkmale einer mittelalterlichen Festung.
Die Festung entstand im 15. Jahrhundert und wurde später als Gefängnis für Wilderer und Waldfrevel-Straftäter genutzt. Mit der Zeit verschob sich ihre Rolle, bis die Gefangenen ins Gefängnis von Laeken verlegt wurden.
Die Kapelle im Schloss war ein Ort der Andacht, wo Besucher heute noch die Spuren religiöser Praktiken erkennen können. Der Raum vermittelt einen Eindruck davon, wie wichtig geistliche Räume in der Schlossanlage waren.
Die Ruinen sind über die Chaussée de Wavre erreichbar und liegen günstig zu mehreren Buslinien. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und die Waldumgebung einstellen.
Das Gebäude hatte vier Wasserspeier, aber Bootsfahrer auf dem nahegelegenen Gewässer konnten normalerweise nur drei sehen. Dies führte zu dem Namen, unter dem die Anlage heute noch bekannt ist.
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