Castle of Faing, Schloss in Jamoigne, Chiny, Belgien
Das Schloss Faing liegt in Jamoigne in der belgischen Provinz Luxemburg. Es wurde im 19. Jahrhundert auf den Ruinen einer älteren befestigten Burg errichtet und zeigt rosabeiges Mauerwerk sowie dunkelgraue Schieferdächer. Links erhebt sich ein hoher Rundturm mit steiler Kegelspitze und kleiner Laterne; rechts steht ein niedrigerer Rundturm mit Kegeldach, während Staffelgiebel und Dachgauben den Hauptbau prägen.
Gilles du Faing gab einer im 14. Jahrhundert an dieser Stelle errichteten Burg seinen Namen. Der heutige Bau wurde 1880 auf diesen Ruinen nach den alten Plänen errichtet. Seit 2012 beherbergt er die Gemeindeverwaltung von Chiny; 2025 erhielt die Gemeinde europäische Zuschüsse für eine energetische Sanierung von Dächern, Wänden, Böden und Beleuchtung.
Während des Zweiten Weltkriegs bot das Schloss 87 jüdischen Kindern Zuflucht vor Deportationen unter falschen Identitäten. Die Mauern bewahren die Erinnerung an diese versteckte Geschichte aus einer dunklen Zeit.
Das Gebaude dient heute als Rathaus der Gemeinde Chiny und ist von aussen zugänglich. Besucher können das Außengelande kostenlos erkunden und die Architektur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Das Schloss steht auf den Ruinen einer befestigten Burg aus dem 14. Jahrhundert, die Gilles du Faing errichten ließ und der es seinen Namen verdankt. Der heutige Bau des 19. Jahrhunderts wurde nach denselben Plänen errichtet, und ein Tor im Hof trägt die Jahreszahl 1760. Seit 1997 sind Fassaden, Dächer, vier Räume im Erdgeschoss und die Kastanienalleen als wallonisches Erbe geschützt.
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