Bankja, Kurstadt in Westbulgarien
Bankya ist eine Mineralwasserstadt im Westen Bulgariens, wo natürliche heiße Quellen mit 37 Grad Celsius aus dem Boden fließen. Das Wasser enthält Natrium und Sulfatverbindungen und wird in Badeanlagen und Wellness-Zentren genutzt.
Die Gegend war bereits in der Antike besiedelt, wie römische Strukturen und Gegenstände aus dem 4. und 5. Jahrhundert belegen. Die moderne Entwicklung als Kurstadt begann im frühen 20. Jahrhundert, als europäische Architekten die ersten großen Badeanlagen errichteten.
Die Kirche der Märtyrer Quiricus und Julitta prägt das Zentrum und zeigt den religiösen Charakter des Ortes. Gläubige und Besucher treffen sich hier zu besonderen Anlässen und geben dem Ort seine geistliche Identität.
Das Mineralwasser kann ganzjährig genutzt werden, und viele Einrichtungen bieten unterschiedliche Badeerlebnisse und Behandlungen an. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Hochsaison, wenn es ruhiger ist und man die Anlagen besser genießen kann.
Das Hauptbadhaus wurde zwischen 1907 und 1910 von einem Münchner Architekten im europäischen Stil erbaut und zeigt die elegante Badearchitektur dieser Epoche. Das Gebäude gilt als eines der feinsten Beispiele für die Art, wie europäische Kurstädte zu Beginn des 20. Jahrhunderts gestaltet wurden.
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