Kovachevitsa, bulgarisches Dorf
Kovachevitsa ist ein Dorf in den Rhodopen-Bergen Bulgariens, das sich über einen steilen Berghang mit schmalen, gewundenen Straßen erstreckt. Die Häuser bestehen aus lokalem Stein und Holz, mit dicken Mauern im Erdgeschoss, kleinen Fenstern und steil geneigten Dächern aus grauem Schiefer, wobei die oberen Stockwerke breite Balkone und Holzdetails aufweisen.
Das Dorf wurde von Menschen gegründet, die während der Osmanischen Herrschaft Zuflucht suchten und sich in dieser isolierten Bergregion niederließen, um ihre Traditionen und Sprache zu bewahren. Im 18. Jahrhundert zogen talentierte Baumeister aus benachbarten Regionen zu und begründeten eine Handwerkerschule, die ihre spezialisierten Bautechniken bis ins frühe 20. Jahrhundert weitergab.
Der Ort ist eng mit der Handwerkstradition der Maurerkunst verbunden, die in den Hausfassaden und Steinmauern sichtbar wird. Im Sommer findet hier ein Musikfestival statt, bei dem Klassikmusik in der Dorfatmosphäre erklingt und Besucher die Ruhe des Ortes mit Live-Auftritten verbinden.
Die beste Art, das Dorf zu erreichen, ist mit dem Auto, wobei man sich auf bergige Straßen und längere Fahrten einstellen sollte, besonders im Winter bei Schneefall und schlechten Bedingungen. Es werden Gästehäuser angeboten, und Besucher sollten die Privatsphäre der Anwohner respektieren, indem sie Lärm vermeiden und lokale Unterkünfte nutzen, um die Gemeinde zu unterstützen.
Das Dorf wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter Schutz gestellt, um seine historische Architektur zu bewahren, und zieht seitdem Filmcrews an, die seine authentische Erscheinung für Produktionen nutzen. Diese filmische Aufmerksamkeit hat das Dorf weltweit bekannt gemacht, ohne seine ursprüngliche Ruhe und seinen Charakter zu verändern.
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