Svi︠a︡to-Uspenskiĭ Pustynskiĭ monastyrʹ, Östlich-orthodoxes Kloster in Mstsislaŭ, Weißrussland.
Das Heilig-Uspenskij-Wüstenkloster ist ein Klosterkomplex im Dorf Pustynki bei Mstsislaŭ, das aus Steinbauten und mehreren Kapellen besteht. Die Anlage wird von dicken Steinmauern umgeben und liegt inmitten von Wald, wobei eine heilige Quelle innerhalb des Geländes für Besucher zugänglich ist.
Das Kloster wurde 1380 von Prinz Simeon Algirdovich gegründet und ist damit das älteste Orthodoxe Kloster in der Region Mogilev. Im Laufe der Jahrhunderte überstand es Kriege und religiöse Umwälzungen und wurde schließlich in der sowjetischen Zeit geschlossen und später wiedereröffnet.
Das Kloster bewahrt orthodoxe Traditionen durch tägliche Gottesdienste und die Verehrung heiliger Quellen, die Besucher heute noch nutzen. Die Mönche halten alte Bräuche lebendig, die seit Jahrhunderten Teil des täglichen Lebens an diesem Ort sind.
Der Ort liegt abgelegen und ist am besten über Mogilev erreichbar, von wo aus Busse nach Mstsislaŭ fahren. Von dort benötigt man örtliche Transportmittel zum Dorf Pustynki und das Gelände ist zu Fuß erkundbar.
An einer Innenwand erschien während Renovierungsarbeiten 2003 unerwartet das Bild eines Gesichts, das viele als religiöses Zeichen deuten. Dieses ungewöhnliche Phänomen ist bis heute einer der rätselhaftesten Aspekte des Ortes.
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