Kitajeŭskaja Synagogue, Jüdisches Religionsdenkmal im Zentrum von Minsk, Belarus
Die Kitajeŭskaja-Synagoge ist ein Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das in Minsk steht und charakteristische architektonische Merkmale jener Zeit zeigt. Das Äußere und Innere bewahren traditionelle jüdische Designelemente und strukturelle Details, die das Aussehen des Originalgebäudes vermitteln.
Das Gebäude wurde 1874 errichtet, als die jüdische Gemeinde in Minsk wuchs und die Stadt prägte. Es überstand die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, als die Region unter deutsche Besatzung stand.
Die Synagoge spiegelt die jüdische Religionspraxis wider, die hier über Generationen hinweg gepflegt wurde und das Stadtbild prägte. Man kann an der Architektur und den erhaltenen Elementen ablesen, wie wichtig dieser Ort für die Gemeinde war.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe des ehemaligen jüdischen Viertels von Minsk und hat den Status eines geschützten Kulturdenkmals. Besucher sollten sich vorher erkundigen, da zum Besuch möglicherweise besondere Genehmigungen erforderlich sind.
Das Gebäude überstand einen der dunkelsten Momente der Geschichte, als die Region einen massiven Bevölkerungsverlust erlitt. Seine Erhaltung macht es zu einem seltenen Zeugnis einer weitgehend vernichteten jüdischen Kultur in der Stadt.
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