HMCS Ojibwa, U-Boot Museum aus dem Kalten Krieg in Port Burwell, Kanada.
HMCS Ojibwa ist ein ehemaliger Patrouillen-Unterseebooot der kanadischen Marine, das in Port Burwell als Museum erhalten bleibt. Das Schiff erstreckt sich über knapp 91 Meter Länge und fünf Decks mit Bordkaisüte, Bedienungsräumen und Torpedokammern.
Das U-Boot wurde 1965 in Dienst gestellt und operierte bis 1998, wobei es Atlantikgewässer überwachte und Kanadas strategische Marineverteidigung unterstützte. Es war Teil einer Flotte, die während des Kalten Krieges die Sicherheit der Seewege gewährleistete.
Das U-Boot zeigt, wie Marineoffiziere und Matrosen in beengten Verhältnissen arbeiteten und lebten, während es Kanadas Gewässer beschützte. Die erhaltenen Räume vermitteln einen Eindruck vom Alltag an Bord und der Bedeutung dieser Schiffe für die nationale Verteidigung.
Besucher können geführte Touren durch mehrere Decks machen und dabei Mannschaftskammern, Bedienungsräume und Ausstellungen zur U-Boot-Technik erkunden. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen, da die Treppen eng und steil sind.
Das Schiff wurde nach dem Ojibwa-Volk benannt, einem indigenen Volk Nordamerikas, was Kanadas Verbindung zur First Nations Geschichte widerspiegelt. Diese Benennung zeigt, wie militärische Schiffe oft kulturelle und historische Identitäten der Nation repräsentieren.
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