Meilen–Rorenhaab, Prähistorische Seeufersiedlung in Meilen, Schweiz.
Meilen-Rorenhaab ist eine archäologische Stätte mit Überresten einer vorgeschichtlichen Seesiedlung am Zürichsee in der Schweiz. Unter Wasser liegen alte Holzpfähle und Artefakte aus mehreren Epochen vom Neolithikum bis zur Bronzezeit.
Die Stätte wurde 1853 und 1854 entdeckt, als ein Forscher die Überreste bei Niedrigwasser untersuchte. Diese Entdeckung begann die wissenschaftliche Erforschung von Pfahlbausiedlungen in Europa.
Die Fundstätten zeigen, wie Menschen vor Jahrtausenden an Seeufer lebten und welche Werkzeuge sowie Gegenstände sie verwendeten. Die Funde erzählen von frühen Gemeinschaften und ihrem Alltag in der Alpenregion.
Der Zugang zur Stätte ist begrenzt, da strenge Schutzgesetze die Erhaltung der unter Wasser liegenden Funde gewährleisten. Besucher können das Gebiet von der Uferseite aus einsehen und mehr in lokalen Museen erfahren.
Die konservierten Holzreste ermöglichen präzise Altersbestimmungen, die zeigen, wann Menschen dort unterschiedliche Phasen der Besiedlung errichteten. Diese Genauigkeit macht das Gebiet zu einem Klassenzimmer für das Verständnis des prähistorischen Europas.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.