Art Museum Basel, Kunstsammlung in Basel, Schweiz
Das Kunstmuseum Basel ist die öffentliche Kunstsammlung der Stadt, seit 1936 in einem Hauptgebäude am St. Alban-Graben und seit 1980 zusätzlich in der ehemaligen St.-Alban-Kirche. Seine Bestände an Malerei, Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik reichen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter die Säle des 19. und 20. Jahrhunderts und das Kupferstichkabinett.
Die Sammlung entstand im 18. Jahrhundert, als ein französischer Kunsthändler Werke für wohlhabende Basler Familien erwarb und zusammentrug. Nach mehreren Umbaumaßnahmen wurde die Sammlung in ihrem heutigen Gebäude dauerhaft untergebracht und unter Schutz gestellt.
Der Name des Museums stammt von der Basler Familie, der die Sammlung gehörte, nicht von einem Händler; das Kabinett der Amerbach ging 1661 an die Stadt, 1671 öffnete die öffentliche Galerie. 1849 zog die Sammlung in das Gebäude an der Augustinergasse, 1936 in den Bau am St. Alban-Graben von Rudolf Christ und Paul Bonatz.
Das Kunstmuseum Basel liegt am St. Alban-Graben, wenige Gehminuten von Barfüsserplatz und Marktplatz entfernt. Hauptbau, Neubau gegenüber und der Annex Gegenwart sind durch einen unterirdischen Gang verbunden; für alle drei sollte man einen halben Tag einplanen. Am Eingang stehen Schliessfächer zur Verfügung.
Das Kunstmuseum Basel geht auf das Amerbach-Kabinett zurück, das die Stadt 1661 kaufte; damit gehört es zu den ältesten städtischen Sammlungen Europas. Der Bau von Paul Bonatz von 1936 war der erste in der Schweiz, der eigens als Museum errichtet wurde, und den Erweiterungsbau von 2016 gegenüber am St. Alban-Graben finanzierte die Laurenz-Stiftung.
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