Lantau Island, Insel in Hongkong.
Lantau Island ist eine Insel in Hongkong, die sich zwischen zwei Verwaltungsbezirken erstreckt und sowohl Berge als auch Küstengebiete umfasst. Die Landschaft wechselt von dichten Wäldern im Landesinneren zu ruhigen Buchten und Sandstränden entlang der Uferlinie.
Kleine Fischersiedlungen prägten die Insel jahrhundertelang, bis der Bau des internationalen Flughafens Ende der 1990er Jahre begann. Die Infrastruktur wuchs rasch mit der Eröffnung der Flughafen-Expressverbindung und neuer Wohnviertel in Tung Chung.
Der Name stammt aus der kantonesischen Bezeichnung "Große Insel", die sich auf ihre Rolle als größte Landmasse im Hongkonger Archipel bezieht. In kleinen Tempeln entlang der Küste bringen Fischer noch heute Opfergaben dar, bevor sie auf das Meer hinausfahren.
Die Anreise erfolgt per Fähre vom Central Pier, per Bus aus verschiedenen Stadtteilen oder per Seilbahn ab Tung Chung für den direkten Zugang zum Bergplateau. Festes Schuhwerk empfiehlt sich für Wanderwege, die durch bewaldete Hänge und über steinige Pfade führen.
Wilde Wasserbüffel streifen durch abgelegene Täler und grasen auf Wiesen fernab der Hauptwege. An manchen Stränden im Süden findet man weiße Delfine, die gelegentlich nah an die Küste schwimmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.