Old Town of Lijiang, UNESCO-Weltkulturerbe in der Provinz Yunnan, China
Die Altstadt von Lijiang ist eine historische Stadt mit Kanälen, Steinbrücken und hölzernen Gebäuden, die sich in engen gepflasterten Gassen auf 2.400 Metern Höhe erstreckt. Das Zentrum wird von einer kleinen bewässerten Ebene geprägt, wo sich Wohnhäuser, Läden und öffentliche Plätze dicht aneinander reihen.
Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum an der Teepferd-Route, die Tibet mit südlichen chinesischen Provinzen verband. Diese Handelsverbindungen prägten die Entwicklung der Stadt und ihren heutigen Charakter.
Die Naxi-Bevölkerung lebt hier ihre Traditionen durch die Pflege ihrer einzigartigen Bilderschrift und handwerkliche Fertigkeiten, die man in den Läden und Werkstätten beobachten kann. Besucher erleben direkt, wie diese Fähigkeiten im Alltag und in lokalen Handwerksbetrieben weitergegeben werden.
Man kann die Altstadt durch mehrere Eingänge betreten, wobei der Haupteingang nahe dem Wasserrad den direktesten Zugang zur Marktzone bietet. Die engen Gassen erfordern bequemes Schuhwerk, und es empfiehlt sich, morgens zu kommen, wenn weniger Besucher vor Ort sind.
Ein ausgefeiltes antikes Bewässerungssystem leitet Quellwasser durch in Stein gemeißelte Kanäle unter den Straßen hindurch und versorgt jede Nachbarschaft mit Wasser. Diese unterirdische Infrastruktur funktioniert seit Jahrhunderten ohne moderne Technik und zeigt die clevere Wasserwirtschaft der frühen Stadtplaner.
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