Badaguan Subdistrict, Straßenviertel in der Volksrepublik China
Badaguan ist ein Stadtteil im südlichen Qingdao, gelegen am Fuße des Taiping-Berges und in der Nähe der Küste, mit über 200 Gebäuden verschiedenster Stilrichtungen aus mehr als 20 Ländern. Die Architektur reicht von europäischen Burgen über japanische Villen bis zu dänischen Bauten, alle entlang von baumgesäumten Wegen angeordnet.
Der Stadtteil entstand in den 1930er Jahren als Villenkolonie für wohlhabende Menschen und Beamte. Nach der chinesischen Umgestaltung wurde die Gegend als sicherer Rückzugsort für Führungspersonen und internationale Besucher ausgebaut.
Die Straßennamen in Badaguan stammen von historischen Pässen der Großen Mauer und verbinden die Vergangenheit mit dem alltäglichen Leben vor Ort. Saisonale Blüten prägen das Erscheinungsbild jeder Jahreszeit und laden Besucher zu wiederholten Erkundungen ein.
Das Gebiet ist per Bus und U-Bahn-Station leicht erreichbar und kostenlos zugänglich, was viele Besucher anzieht. Ein typischer Besuch dauert zwei bis drei Stunden zum gemütlichen Erkunden der Straßen und Gebäude.
Das Gongzhu-Gebäude wurde von einem dänischen Prinzen in den 1930er Jahren für seine Prinzessin erbaut, die jedoch nie ankam. Das Gebäude mit seinen türkisfarbenen Wänden und spitzem Dach sieht bis heute aus wie ein Märchenschloss und ist ein lokales Wahrzeichen.
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