Piräás, Seehafen im Großraum Athen, Griechenland
Piraeus ist eine Hafenstadt in der Metropolregion Athen, die sich entlang einer felsigen Bucht mit drei natürlichen Häfen erstreckt. Die größte Anlage liegt am östlichen Rand und beherbergt Fährterminals, Containerkräne und lange Kaimauern, während westlich davon kleinere Buchten mit Yachten und Fischerbooten liegen.
Im fünften Jahrhundert vor Christus verwandelte Themistokles die natürliche Bucht in einen befestigten Militärhafen mit Schiffshäusern für athenische Trieren. Die Langen Mauern verbanden den Hafen mit Athen und bildeten einen geschützten Korridor für Truppen und Waren während der Kriege gegen Sparta.
Der Name Piraeus stammt von der griechischen Bezeichnung Peiraiás und bezieht sich auf die felsige Halbinsel am Rand der Bucht. Heute sieht man entlang der Hafenpromenade kleine Tavernen mit blauen Stühlen und Fischernetzen, die zwischen modernen Containerterminals ihre traditionelle Rolle behalten haben.
Die grüne Linie der U-Bahn fährt vom Zentrum Athens direkt zum Hafen und hält nahe den Fährterminals, von wo aus Schilder die verschiedenen Abfahrtspunkte anzeigen. Wer zu Fuß die Gegend erkundet, findet westlich vom Haupthafen ruhigere Buchten mit Hafenpromenaden und kleinen Lokalen, die sich gut zum Spazieren eignen.
Am kleinen Hafen Mikrolimano legen Fischer ihre Boote an den frühen Morgenstunden an und verkaufen den Fang direkt auf dem Kai. Besucher sehen dort auch Reste alter Werftanlagen aus dem neunzehnten Jahrhundert, die an die Zeit erinnern, als hier noch hölzerne Segelschiffe repariert wurden.
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