Larisa, Regionale Hauptstadt in Thessalien, Griechenland
Larissa ist eine Regionalhauptstadt in Thessalien, Griechenland, die sich über die fruchtbare thessalische Ebene entlang des Flusses Pineiós erstreckt. Die Umgebung besteht aus landwirtschaftlichen Flächen, die von den Bergen des Olymp im Norden und der Pindos-Kette im Westen eingerahmt werden.
Die Siedlung diente bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. als bedeutendes medizinisches Zentrum, wo Hippokrates seine letzten Jahre verbrachte. Über die Jahrhunderte wechselte die Herrschaft zwischen byzantinischen, osmanischen und griechischen Autoritäten, bis die Stadt 1881 endgültig an Griechenland fiel.
Der Name leitet sich von der thessalischen Wurzel 'laris' ab, was sich auf Festungen oder befestigte Siedlungen bezieht, die einst die Ebene überwachten. Heute leben Bewohner in einem modernen Zentrum, das sich um weitläufige Plätze und Fußgängerzonen organisiert, wo Cafés und Geschäfte das gesellschaftliche Leben prägen.
Der zentrale Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Athen und Thessaloniki, während ein städtisches Busnetz die Stadtteile verbindet. Besucher können das Zentrum zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in der Fußgängerzone oder in unmittelbarer Nähe liegen.
Das antike Theater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. fasste einst 10000 Zuschauer und zeigt heute noch seine steinernen Sitzreihen am Hang. Die Temperaturextreme reichen im Sommer über 40 Grad Celsius und fallen im Winter unter den Gefrierpunkt, was ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel schafft.
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