Zentralgriechenland, Geografische Region in Festlandgriechenland
Mittelgriechenland liegt im südlichen Teil des griechischen Festlandes und umfasst Gebirgszüge, Täler und die Insel Euböa vor der östlichen Küste. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Höhen und fruchtbaren Ebenen, die von mehreren Flüssen durchzogen werden und bis zur Küste des Euböischen Golfs reichen.
Während der osmanischen Herrschaft trug dieses Gebiet den Namen Rumelien, abgeleitet vom türkischen Rum-eli für die europäischen Gebiete des Reiches. Nach der griechischen Unabhängigkeit wurde die Region neu gegliedert und erhielt 1987 ihre heutige administrative Bezeichnung.
Die Bewohner Zentralgriechenlands pflegen eine starke Verbindung zu ihrer geografischen Identität und verwenden traditionelle Regionalnamen trotz Verwaltungsänderungen.
Die Täler des Kifisós in Böotien und des Sperkhiós bei Lamía werden landwirtschaftlich genutzt und sind über Landstraßen erreichbar. Wer die Region erkunden möchte, findet Zugang sowohl vom Festland als auch von Euböa aus, wobei viele Orte über regionale Buslinien verbunden sind.
Das Flusssystem des Mornos versorgt Athen durch ein in den 1970er-Jahren errichtetes Aquädukt mit Wasser und ergänzt die Versorgung aus dem Marathon-See. Die Verbindung erstreckt sich über mehr als 150 Kilometer und unterquert mehrere Gebirgszüge auf ihrem Weg zur Hauptstadt.
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