Lake Mornos, Künstlicher Stausee in der Gemeinde Dorida, Griechenland.
Der Stausee Mornos ist ein künstliches Wasserbecken in der Gemeinde Dorida, das sich zwischen den Bergen Giona und Vardousia erstreckt und eine charakteristische X-förmige Form aufweist. Das Wasser liegt auf einer Höhe von 446 Metern und wird von zahlreichen Buchten geprägt, die dem See sein besonderes Aussehen geben.
Das Staubecken entstand zwischen 1972 und 1979 durch den Bau eines Staudammes in diesem Bergtal. Der Anstieg des Wasserspiegels führte zur Überflutung des Dorfes Kallio und zwang seine Bewohner zur Umsiedlung.
Die Umgebung des Sees zeigt typische griechische Bergvegetation mit Ahornbäumen, Platanen, Weiden und Gruppen von Zypern-Fichten. Diese Pflanzen prägen das Erscheinungsbild der Landschaft und bieten Lebensraum für die lokale Tierwelt.
Am See können Besucher spazieren, angeln oder bootfahren, wobei die Ufer teilweise zugänglich sind. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und auf wechselnde Wasserstände zu achten, die je nach Jahreszeit und Niederschlag variieren.
In Zeiten geringer Niederschläge sinkt der Wasserspiegel so weit ab, dass Reste des alten Dorfes Kallio sichtbar werden, darunter eine alte Steinbrücke am engen Durchgang namens Steno. Diese seltenen Momente geben einen Blick auf die versunkene Vergangenheit des Tales.
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