Lake Mornos, Künstlicher Stausee in der Gemeinde Dorida, Griechenland.
Der Mornos-See ist ein künstlicher Stausee im Zentrum von Fokida, westlich von Lidoriki, der das Becken zwischen den Bergen Giona und Vardousia füllt. Seine 1979 fertiggestellte Staumauer ist ein 125 Meter hoher Erdschüttdamm mit Tonkern, der siebthöchste Griechenlands. Bei mittlerem Wasserstand bedeckt das Wasser etwa 15,5 km² auf 446 Metern Höhe.
Das Staubecken entstand zwischen 1972 und 1979 durch den Bau eines Staudammes in diesem Bergtal. Der Anstieg des Wasserspiegels führte zur Überflutung des Dorfes Kallio und zwang seine Bewohner zur Umsiedlung.
Der Stausee trägt den Namen des aufgestauten Flusses Mornos und liegt westlich von Lidoriki zwischen den Bergen Giona und Vardousia. Sein Wasser stammt nicht nur aus dem Mornos, sondern auch aus Nebenflüssen wie dem Kokkinopotamos, der im Vardousia entspringt, sowie über einen Verbindungsstollen aus dem Evinos-See. Das Gebiet gehört zum Natura-2000-Netz unter dem Code GR2450003.
Am See können Besucher spazieren, angeln oder bootfahren, wobei die Ufer teilweise zugänglich sind. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und auf wechselnde Wasserstände zu achten, die je nach Jahreszeit und Niederschlag variieren.
In Zeiten geringer Niederschläge sinkt der Wasserspiegel so weit ab, dass Reste des alten Dorfes Kallio sichtbar werden, darunter eine alte Steinbrücke am engen Durchgang namens Steno. Diese seltenen Momente geben einen Blick auf die versunkene Vergangenheit des Tales.
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