Theotokos Kosmosoteira, Byzantinisches Kloster und Kirche in Feres, Griechenland
Das Theotokos Kosmosoteira ist ein byzantinisches Kloster in der Nähe von Feres mit einer charakteristischen Kreuzkuppel-Architektur. Der zentrale Kuppelbau wird durch mehrere Säulen gestützt und war ursprünglich mit Fresken von Heiligen geschmückt, von denen viele noch sichtbar sind.
Isaac Komnenos, Sohn des Kaisers Alexios I., gründete diesen Ort um 1152 als persönliche Residenz und wählte es als seinen Ruheplatz. Während der osmanischen Zeit wurde das Gebäude als Moschee genutzt, bis Griechenland es nach 1920 zurückgewann und später als Kirche restaurierte.
Der Name bezieht sich auf die Mutter Gottes als Retterin der Welt, eine zentrale Verehrung für das Kloster. Die Pilgerer, die heute den Ort besuchen, können die spirituelle Bedeutung in den erhaltenen Fresken und der Anordnung des Heiligtums spüren.
Der Ort liegt in einer ländlichen Gegend, daher ist eine frühzeitige Planung bei der Anfahrt sinnvoll. Besucher sollten wissen, dass der Zugang zu Fuß erfolgt und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Das Kloster beherbergte einst ein Hospital mit vielen Betten sowie Badeeinrichtungen, die nicht nur für Mönche, sondern auch für Dorfbewohner zugänglich waren. Diese Kombination von religiöser Gemeinschaft und praktischen Diensten für die lokale Bevölkerung war für die mittelalterliche Zeit bemerkenswert.
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