Mustaviiri, geodetic marker in Finland
Mustaviiri ist eine kleine Insel vor der Küste Pyhtääs in Finnland und Teil eines UNESCO-Welterbestätte. Die felsige Landschaft beherbergt einen Messpunkt des Struve-Geodätischen Bogens, ein Beobachtungsturm, sowie Ruinen und Steinarrangements aus früheren Zeiten.
Die Insel wurde bereits im 18. Jahrhundert von Menschen besucht und diente der Navigation. Sie wurde 1873 von der Familie Grönholm besiedelt, die dort bis ins frühe 20. Jahrhundert lebte und hauptsächlich vom Fischen lebte.
Mustaviiri war lange Zeit ein Orientierungspunkt für Fischer und Seefahrer in der Gegend. Der felsige Strand und die alten Steinarrangements zeigen, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg die Küste nutzten und das Meer überquerten.
Um die Insel zu erreichen, benötigen Sie ein eigenes Boot oder können ein Taxiboot chartern, da es keinen regelmäßigen Fährverkehr gibt. Die Insel ist dem offenen Meer ausgesetzt und die Wetterbedingungen können den Zugang beeinflussen, daher sollten Sie erfahren mit Seebooten sein.
Der Messpunkt hier ist der südlichste Punkt des Struve-Geodätischen Bogens in Finnland, eines 19. Jahrhundert-Projekts zur Vermessung der Erde von der Arktis zum Schwarzen Meer. Diese historische Messstation auf den nackten Felsen ist ein seltenes Zeugnis dieser wissenschaftlichen Anstrengung.
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