Haarla palace, Bürogebäude im Stadtteil Kyttälä, Tampere, Finnland
Das Haarla-Haus ist ein Bürogebäude im Stadtteil Kyttälä, das nordische Klassik mit großen Fenstern und symmetrischen Fassadenelementen zeigt. Die Struktur wurde komplett renoviert und dient heute modernen Büroräumen.
Das Gebäude wurde 1923 vom Architekten Jussi Paatela erbaut und diente bis 1938 als Wohnhaus des Industriellen Rafael Haarla. In den 1970er Jahren war es von Abriss bedroht, bis Architekten sich für seine Erhaltung einsetzten.
Das Haus spielte eine wichtige Rolle als Sitz des Folklore-Instituts der Universität Tampere, wo Forschungen zum kulturellen Erbe stattfanden. Die Räume wurden von Akademikern und Studierenden genutzt, um lokale Traditionen und Geschichte zu dokumentieren.
Das Gebäude ist im Kyttälä-Bezirk leicht zu erreichen und zeigt die klassische architektonische Struktur von außen. Der Zugang erfolgt durch den Haupteingang, und die erneuerten Büroräume sind an die modernen Anforderungen angepasst.
Das Gebäude war in den 1970er Jahren vom Abriss bedroht und hätte beinahe verloren gehen können. Zwei einflussreiche Architekten, Otto-Iivari Meurman und Erkki Helamaa, setzten sich damals für die Erhaltung dieses Bauwerks ein.
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