Boljun, Mittelalterliche Hügelsiedlung in Lupoglav, Kroatien
Boljun ist eine kleine Siedlung auf einem Hügel in der Region Istrien, die sich über Stein- und Lehmhäuser mit engen Gassen erstreckt. Die Gebäude zeigen typische regionale Merkmale mit dicken Mauern und einfachen Fenstern, die gegen die Witterung schützen.
Die Siedlung geht auf das Mittelalter zurück und war einst durch Burgmauern geschützt, die Angriffe abwehren sollten. Diese Befestigungen entstanden während einer Zeit großer Kämpfe zwischen mächtigen Reichen um die Kontrolle dieser Region.
Die Kirche der Heiligen Cosmas und Damian prägt das Zentrum des Ortes und zeigt, wie Bewohner über Generationen hinweg an religiösen Traditionen festgehalten haben. Beim Betreten sieht man Spuren von Ausbauten aus dem späten 17. Jahrhundert, die von dauerhafter Gläubigkeit zeugen.
Der Ort ist klein und leicht zu Fuß zu erkunden, aber es gibt viele Treppen und unebene Oberflächen zwischen den Häusern. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit mitbringen, um die engen Gassen langsam zu durchschreiten.
Vor der Kirche steht ein römischer Stein, der von der antiken Vergangenheit des Ortes zeugt und zeigt, dass hier lange vor dem Mittelalter Menschen gelebt haben. Die Inschrift deutet darauf hin, dass die Römer diese Stelle Ad Fines nannten und sie als Grenzmark nutzten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.