Lepoglava prison, Hochsicherheitsgefängnis in Lepoglava, Kroatien
Das Gefängnis Lepoglava ist eine in Betrieb befindliche Justizvollzugsanstalt mit höchster Sicherheitsstufe in der Gespanschaft Varaždin im Norden Kroatiens, die vom Justizministerium verwaltet wird – kein Museum. Es nutzt die Gebäude eines ehemaligen Klosters der Pauliner, das die Behörden 1854 in eine Strafanstalt umwandelten. Vor dem Gefängnis wurde 2005 ein Denkmal für die Opfer errichtet.
Das Gefängnis Lepoglava entstand 1854 in einem Kloster, das zuvor den Paulinern gehört hatte und von den Behörden in eine Strafanstalt umgewandelt wurde; ein Teil des dortigen Besitzes des Ordens wurde erst 2001 an die Diözese zurückgegeben. Danach nutzten es Österreich-Ungarn, das Königreich Jugoslawien, der Unabhängige Staat Kroatien und das kommunistische Jugoslawien. 1878 führte Anstaltsleiter Emil Taufer das irische Resozialisierungssystem ein und eröffnete Werkstätten für Strafarbeit, mit Alphabetisierungskursen für junge Straftäter.
Die Haftanstalt ist nach Lepoglava in der Gespanschaft Varaždin benannt; ihre Gebäude waren zunächst ein Kloster der Pauliner, von dessen Besitz erst 2001 ein Teil an die Diözese zurückging. 1878 führte Anstaltsleiter Emil Taufer das irische Resozialisierungssystem ein und eröffnete Werkstätten für Strafarbeit, mit Alphabetisierungskursen für junge Straftäter. Zu den Häftlingen zählten Josip Broz Tito, Moša Pijade und nach dem Kroatischen Frühling Franjo Tuđman.
Die Strafanstalt Lepoglava ist eine aktive Justizvollzugsanstalt mit höchster Sicherheitsstufe unter der kroatischen Justizministeriums und kein Museum; Führungen durch Zellen oder Werkstätten gibt es nicht. Der Komplex nutzt das ehemalige Paulinermönchskloster in der Stadt Lepoglava in der Gespanschaft Varaždin. Ein 2005 errichtetes Denkmal für die Opfer der Anstalt ist von außen zu sehen.
Im Juli 1943 befreiten Partisanen bei einem einzigen koordinierten Angriff rund 800 Gefangene aus dieser Einrichtung. Bis heute gilt diese Aktion als eine der größten Gefängnisbefreiungen in der Geschichte der Region während des Zweiten Weltkriegs.
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