Zagreb Mosque, Islamisches Zentrum im Stadtteil Peščenica – Žitnjak, Zagreb, Kroatien.
Die Zagreber Moschee ist ein Komplex in Borovje im Stadtteil Peščenica-Žitnjak auf etwa 10.000 m²: Der Gebetsraum mit einem rund 51 m hohen Minarett liegt im Süden, Wohn- und Gemeinschaftsräume im Norden. Die Kuppel besteht aus drei vertikalen 120°-Abschnitten paraboloidförmiger Flächen unterschiedlicher Höhe, die das Zentrum von oben belichten. Entworfen wurde sie von den Sarajevoer Architekten Džemal Čelić und Mirza Gološ, gebaut vom Unternehmen Tehnika aus Zagreb.
Die Initiative für eine neue Moschee in Zagreb geht auf die Mitte der 1960er Jahre zurück und wurde von Asim Šaćiragić vorangetrieben; nachdem ein Grundstück in Srebrnjak in den 1970er Jahren aufgegeben worden war, wurde 1977 ein 17.938 m² großes Areal in Borovje zugewiesen. Der Grundstein wurde am 11. September 1981 gelegt, die Bauarbeiten begannen am 14. Dezember, finanziert durch eine Spende von 2,5 Millionen US-Dollar von Sultan bin Muhammad Al-Qasimi aus Sharjah. Die Eröffnung dauerte vom 3. bis 6. September 1987 und zog fast 70.000 Menschen an.
Zum Komplex gehören außerdem die Islamische Sekundarschule „Dr. Ahmed Smajlović" und eine Bibliothek, sodass der Ort sowohl dem Unterricht als auch dem Gebet dient. Die kalligrafische Innenausstattung schuf Ešref Kovačević, damals einer der bekanntesten bosnischen Kalligrafen. Der Mihrab ist als parabelförmiger Vorsprung aus der Wand gestaltet, in den die Nische eingeschrieben ist; entlang ihres Randes steht der Ayat al-Kursi (Koran 2:255).
Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und respektvoll die Regeln des Ortes befolgen, insbesondere beim Betreten der Gebetsbereiche. Die Anlage ist gut zugänglich und Informationen zur Besuchszeit erhalten Sie vor Ort oder durch vorherige Anfrage.
Die erste Moschee Zagrebs war nicht dieser Bau, sondern der Meštrović-Pavillon, der 1944 mit hinzugefügten Minaretten umgebaut und 1948 geschlossen wurde. Die Moschee in Borovje, deren Grundstein am 11. September 1981 gelegt wurde, wurde durch eine Spende von 2,5 Millionen US-Dollar von Sultan bin Muhammad Al-Qasimi aus Sharjah finanziert, der 1983 die islamische Gemeinde in Zagreb besucht hatte.
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