Riječki neboder, Modernistischer Wolkenkratzer in Rijeka, Kroatien.
Der Riječki neboder, auch Palača Arbori genannt, ist ein 53 Meter hoher Turm am Jadranski trg mit 14 oberirdischen Ebenen: Erdgeschoss, Mezzanin und zwölf Obergeschosse. Das erste Geschoss ist mit Stein verkleidet, die obere Fassade besteht aus pastellgelbem Ziegel, und der Haupteingang liegt an der Südseite. Später kamen Fresken von Carlo Sbissa hinzu.
Der ab 1939 errichtete und am 1. April 1942 fertiggestellte Turm wurde von der Familie Arbori in Auftrag gegeben, Auswanderern, die aus den USA zurückgekehrt waren. Das Projekt übertrug man dem Triestiner Architekten Umberto Nordio, der in Triest bereits einen ähnlichen Hochhausbau, die Casa Opiglia-Cernitz, entworfen hatte. Ein Gerücht führte das Geld auf die Arbeit des Vaters als Buchhalter Al Capones zurück; der Investor verließ Rijeka während des Krieges, ohne seine Investition zurückzuerhalten.
Der Name „neboder“ wurde nach dem Krieg gewählt, um das Haus vom gleichzeitig errichteten Wolkenkratzer in Sušak zu unterscheiden; zuvor hieß es Palača Arbori nach der Investor Familie. Im Erdgeschoss lag ein Mailänder Handelslager, im Mezzanin dessen Büros, darüber Wohnungen. Der sechste Stock galt als elitär: Eine Wohnung dort hatte zwei Eingänge. Auf dem Dach befanden sich gemeinsame Waschküche und Trockenraum.
Der Turm steht an der Westseite des Jadranski trg, der Haupteingang liegt an der Südfassade; das erste Geschoss ist mit Stein verkleidet, die oberen Geschosse mit blassgelbem Ziegel. Seit dem Umbau von 2007 dient das Gebäude als Hotel Riječki neboder, Lobby und Gemeinschaftsbereiche sind daher für Gäste und Besucher zugänglich.
Der Name des Gebäudes geht auf ein Gerücht zurück: Der Vater des Investors, oder der Investor selbst, soll Buchhalter bei Al Capone gewesen sein, und das Geld aus der Prohibitionszeit stammen. Der Investor verließ Rijeka während des Krieges, ohne sein Geld zurückzuerhalten, doch die Stadt behielt ihren ersten Wolkenkratzer.
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