Co-Cathedral of the Assumption of Mary, Senj, Romanische Konkathedrale in Senj, Kroatien.
Die Konkathedrale Mariä Himmelfahrt ist eine dreischiffige Kirche, deren romanische Form auf 1250 zurückgeht; die Fassade ist mit Ziegelbögen und Nischen unter dem Einfluss der nordadriatischen Baukunst geschmückt. Ihr Inneres erhielt unter Bischof Mirko Ožegović seine neubarocke Gestaltung. Im Inneren befinden sich das gotische Grab des Bischofs Ivan Cardinalibus von 1392 und ein Relief der Heiligen Dreifaltigkeit von 1492 mit dem Wappen der Familie Perović in Schachbrettform.
Die Kirche wurde 1169 vollendet, als erstmals ein eigenes Bistum Senj mit Mirej als erstem Bischof erwähnt wird. Sie entstand auf den Fundamenten einer frühchristlichen Basilika des 4. oder 5. Jahrhunderts. Nach schweren Schäden 1239 bei Kämpfen gegen die Mongolen wurde sie bis 1250 im romanischen Stil wiederaufgebaut; 1248 erlaubte Papst Innozenz IV. die Messe in Altkirchenslawisch und in glagolitischer Schrift.
Die Kirche ist Konkathedrale der Diözese Gospić-Senj, seit das Bistum Senj 1969 der Erzdiözese Rijeka unterstellt wurde. Im Inneren tragen die Kirchenbänke Inschriften in Kyrillisch, und der Altar der Heiligen Engel birgt den Leib des heiligen Formosus. Über der Sakristeitür nennt eine Inschrift aus dem 15. Jahrhundert Bischof Andrija von Modena als Erbauer dieses Raums.
Die Kirche liegt im Zentrum von Senj und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass Besichtigungen während der Gottesdienste möglich sind, aber dann mit Rücksicht auf die feiernde Gemeinde erfolgen.
Die Kirche steht auf den Fundamenten einer frühchristlichen Basilika aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, nicht eines heidnischen Tempels. Im Inneren birgt der Altar der Heiligen Engel den Leib des heiligen Formosus, und die Kirchenbänke tragen kyrillische Inschriften. Das Dreifaltigkeitsrelief von 1492 zeigt das Wappen der Familie Perović im Schachbrettmuster.
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