Baldoyle Bay, Bucht in Irland
Baldoyle Bay ist eine Meeresbucht an der Küste nordöstlich von Dublin, die etwa 200 Hektar umfasst und von zwei kleinen Flüssen gebildet wird, die Süßwasser ins Meer bringen. Das Gebiet zeichnet sich durch Schlickflächen, Salzwiesen mit Strandhafer und eine vorgelagerte Dünenlandschaft aus, die es vor Wellen schützt.
Baldoyle Bay wurde bereits in der Wikingerzeit genutzt, als nordische Seefahrer die flachen Gewässer und frischen Wasserquellen schätzten. Das Gebiet entwickelte sich später zu einer Agrar- und Fischergemeinde und ist seit 1988 unter staatlichem Schutz.
Der Name Baldoyle stammt aus der Wikingerzeit und erinnert an die frühen Siedler, die diese Bucht nutzten. Heute können Besucher die Gezeitenzonen mit Salzwiesen und Schlickflächen beobachten, die das Landschaftsbild prägen und zeigen, wie Natur und Mensch hier seit Jahrhunderten zusammenleben.
Das Gebiet ist mit dem Auto oder Bus von Dublin aus leicht zu erreichen und verfügt über Parkplätze in der Nähe der Strände und Wege zum Wandern. Die beste Besuchszeit ist bei Ebbe, wenn mehr Schlickflächen und Muschelbänke sichtbar werden und die Wege gut zugänglich sind.
Die Bucht spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Küste vor Erosion und bei der Hochwasserkontrolle, Funktionen die oft übersehen werden, aber entscheidend für die Sicherheit der nahe gelegenen Siedlungen sind. Diese natürliche Schutzfunktion macht sie zu mehr als nur einem Vogelschutzgebiet.
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