Rosch haAjin, Verwaltungsstadt im Zentralbezirk, Israel
Rosh HaAyin ist eine Stadt im Zentrum Israels, die sich in einer flachen Gegend in der Nähe der Quelle des Yarkon-Flusses erstreckt. Sie verbindet moderne Wohngebiete mit Gewerbegebieten, die durch ein Netz lokaler Straßen erschlossen werden.
Die Region war in der Bronzezeit eine wichtige Handelsstation an der Via Maris, die Ägypten mit Mesopotamien verband. Die moderne Stadt wurde Mitte des 20. Jahrhunderts als Planstadt gegründet.
Der Ort trägt Spuren der Besiedlung durch jemenitische Juden, die in den 1950er Jahren ankamen und ihre Traditionen in der Gemeinde verankerten. Dies prägt bis heute das soziale Leben und die lokalen Bräuche.
Die Stadt ist über die Autobahnen 6 und 5 leicht erreichbar, was sie mit größeren Städten und dem Flughafen Ben Gurion verbindet. Die beste Zeit zum Erkunden ist in den kühleren Monaten, wenn die Temperaturen angenehmer sind.
Archäologische Grabungen haben hier ein Bauernhaus aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. mit Silbermünzen sowie ein byzantinisches Kloster mit griechischen Mosaiken mit Inschriften enthüllt. Diese Funde zeigen, dass der Ort über Jahrtausende hinweg ein strategisch wichtiger Treffpunkt war.
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