Galiläa, Historische Region im Nordbezirk, Israel
Galiläa ist eine Region im Norden Israels, die sich vom Mittelmeer im Westen bis zum Jordan und zum See Genezareth im Osten erstreckt. Hügel, Berge, weite Felder und bewaldete Flächen prägen die Landschaft, während kleine Städte, Dörfer und archäologische Stätten über das gesamte Gebiet verteilt sind.
Über Jahrtausende hinweg war diese Region Heimat für jüdische Gemeinschaften, und im 1. Jahrhundert wanderte hier Jesus von Nazareth. Später wurde das Gebiet zu einem Zentrum der rabbinischen Gelehrsamkeit, wo die Mischna und Teile des Talmuds niedergeschrieben wurden.
Heute leben Juden, Christen, Muslime und Drusen gemeinsam in dieser Region, und man sieht ihre Gebetshäuser in vielen Dörfern und Städten nebeneinander. Lokale Märkte, religiöse Feste und gemeinsame Feiertage prägen den Alltag, und Besucher erleben diese Vielfalt beim Essen, in Gesprächen und auf öffentlichen Plätzen.
Der Winter bringt häufigen Regen und die Landschaft wird grün, während die Sommermonate trocken und warm sind. Wer durch das Gebiet reist, findet einfache Unterkünfte, lokale Restaurants und Straßen, die Städte, Dörfer und Naturorte miteinander verbinden.
Nahe der Stadt Zippori findet man ein altes römisches Mosaik, das Szenen aus dem Alltag und mythologische Figuren zeigt. Viele Wanderer kennen den Trail durch die Hügel, aber wenige wissen, dass entlang dieser Route früher Karawanen zwischen Küstenstädten und dem Inland unterwegs waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.