Galilee panhandle, Verwaltungsgebiet im Norden Israels
Das Galilee Panhandle ist ein schmaler Landstreifen im äußersten Norden Israels, der sich zwischen dem Libanon im Westen und Norden und den Golanhöhen im Osten erstreckt. Das Gebiet wird von Tälern, Basaltfelsen und Flussläufen geprägt, die das Gelände gliedern und für die Region typisch sind.
Das Gebiet wurde 1924 Teil des britischen Mandatsgebiets Palästina, nachdem Frankreich im Rahmen einer Grenzvereinbarung nach dem Ersten Weltkrieg die Kontrolle abgetreten hatte. Nach der Gründung des Staates Israel 1948 wurde das Panhandle Teil des neuen Staates und blieb es trotz mehrerer Grenzkriege in der Region.
In diesem Teil Nordisraels leben jüdische, arabische und drusische Gemeinschaften in benachbarten Dörfern, jede mit ihrer eigenen Sprache und eigenen Bräuchen. Wer durch die Region reist, begegnet unterschiedlichen Marktständen, Moscheen, Synagogen und drusischen Gebetsstätten innerhalb weniger Kilometer.
Das Gebiet ist über gut ausgeschilderte Landstraßen erreichbar, wobei ein eigenes Fahrzeug die Erkundung der verstreuten Dörfer und Naturgebiete deutlich erleichtert. In den Sommermonaten kann es sehr heiß werden, weshalb frühe Morgen- oder Abendstunden für Wanderungen besser geeignet sind.
Der Tel Dan, ein archäologischer Hügel am südlichen Rand des Gebiets, enthält Überreste aus der Bronzezeit bis in die hellenistische Epoche. Dort wurde 1993 eine Steininschrift gefunden, die als älteste außerbiblische Erwähnung des Hauses David gilt.
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