Beit Shturman museum, Kulturerbemuseum in Ein Harod Meuhad, Israel.
Das Beit Shturman Museum ist ein Museum in Ein Harod Meuhad, das der Natur und Geschichte des Harod-Tals gewidmet ist. Es zeigt eine Sammlung ausgestopfter Tiere, archäologische Objekte und Ausstellungen zur Geschichte der Region.
Das Museum wurde 1941 von Shmuel Sabourai, einem Mitglied des Kibbuz Ein Harod, zu Ehren von Haim Shturman gegründet, der 1938 durch eine Mine getötet wurde. Es ist das erste Siedlungsmuseum in Israel.
Das Museum zeigt Werkzeuge und Fotografien aus der Kibbutz-Geschichte, die zeigen, wie Menschen hier zusammengelebt und gearbeitet haben. Die Sammlungen erzählen von handwerklichen Traditionen und vom Alltag in den frühen Siedlungen.
Das Museum nutzt ein zweistöckiges Gebäude, das zuerst die Regionalschule beherbergte; 1971 kam ein Flügel des Architekten Shmuel Bikeles hinzu. Die Ausstellung verteilt sich auf beide Etagen und den Hof, in dem die archäologische Sammlung, ein Davidka-Mörser, ein französisches Gebirgsgeschütz und das Wrack eines gepanzerten Lastwagens stehen. Führungen und Schulprogramme werden im Voraus gebucht und auf das Alter der Teilnehmer abgestimmt.
Im Hof erinnern drei Zypressen an drei Generationen der Familie Shturman, die für Israel fielen: Haim, sein Sohn Moshe und sein Enkel Haim, der bei der Eroberung der Grünen Insel im Sueskanal starb. Dort wurde 1961 eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Harod-Tals eingeweiht.
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