Ashkelon National Park, Nationalpark und Naturschutzgebiet im Südlichen Bezirk, Israel.
Der Ashkelon-Nationalpark ist ein Natur- und Archäologiepark an der Mittelmeerküste im Süden Israels, wo antike Überreste auf Sandstrände und einheimische Vegetation treffen. Das weitläufige Gelände umfasst mehrere miteinander verbundene Bereiche mit markierten Wegen, die durch Ruinen, Dünen und Küstenabschnitte führen.
Die Stadt Ashkelon war bereits vor etwa 4000 Jahren eine der bedeutendsten Küstenstädte der Region und wurde von Kanaanäern, Philistern, Assyrern, Persern, Griechen, Römern und Kreuzfahrern nacheinander bewohnt. Im Mittelalter wurde sie von Kreuzfahrern befestigt und später von den Mamluken im 13. Jahrhundert abgerissen, um weitere Eroberungen zu verhindern.
Die Ruinen im Park zeigen, wie verschiedene Völker denselben Ort über Jahrhunderte hinweg genutzt und umgestaltet haben, von kanaanäischen Tempeln bis hin zu byzantinischen Kirchen. Besucher können heute noch Mauerreste, Säulen und Bodenmuster erkennen, die von dieser langen Abfolge verschiedener Gemeinschaften zeugen.
Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, und Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da einige Wege uneben sind. Informationstafeln an den Ausgrabungsstätten helfen dabei, das Gesehene einzuordnen, ohne dass eine Führung nötig ist.
Archäologen haben im Park einen der ältesten bekannten Spannbögen der Welt entdeckt, ein Stadttor aus dem Mittleren Bronzezeitalter, das um 1850 v. Chr. gebaut wurde. Dieser Bogen ist noch in situ erhalten und kann direkt vor Ort betrachtet werden.
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