B'nai B'rith cave, Gedenkstätte in Form einer Höhle im Wald der Märtyrer, Israel
Die B'nai-B'rith-Höhle ist eine natürliche Karsthöhle im Bett des Kesalon-Bachs, die zum Ort des Gedenkens an die Opfer der Schoah erweitert wurde. Eine Mauer aus hellgrauen rechteckigen Blöcken steht vor der dunkleren Felswand und trägt zwei Tafeln: eine englische, 1951 von B'nai B'rith angebracht, und eine hebräische mit den Worten „Wald der Märtyrer“. Rechts der Mauer führt eine Steintreppe zum Höhleneingang hinauf, der mit einem schwarzen Metallgitter verschlossen ist.
Die Höhle wurde am 29. Mai 1959 geweiht, während des Internationalen Kongresses der B'nai B'rith Organisation in Israel. Das Ereignis markierte einen bedeutenden Moment für die Gedenkarbeit dieser jüdischen Organisation.
Die Höhle ist nach B'nai B'rith benannt, der jüdischen Organisation, die 1951 half, den Wald der Märtyrer am Nahal Ksalon zu pflanzen. Der Wald umfasst sechs Millionen Bäume, einen für jedes jüdische Opfer des Holocaust. Am Feldweg entlang des Bachbetts stehen Gedenksteine für die zerstörten Gemeinden.
Die Höhle ist wegen der Bedeutung des Ortes für Besucher geschlossen; das Gedenken findet bei offiziellen Zeremonien statt. Der Zugang erfolgt über einen entlang des Ksalon-Betts angelegten Erdweg, an dem Gedenksteine für die untergegangenen Gemeinden stehen. Der KKL legte vor dem Eingang einen großen Versammlungsplatz und Picknicktische an.
Der Ort liegt inmitten eines Waldes mit etwa sechs Millionen Bäumen, wo jeder Baum an eine Person erinnert, die während des Holocaust verloren ging. Dies schafft eine berührende Verbindung zwischen der Natur und dem Gedenken.
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