Hubli-Dharwad, Handelszentrum im Bezirk Dharwad, Indien
Hubballi bildet zusammen mit der benachbarten Stadt Dharwad eine Doppelstadt in Karnataka und erstreckt sich über ein hügeliges Plateau etwa 650 Meter über dem Meeresspiegel. Breite Straßen verbinden die dicht bebauten Wohngebiete mit den Industrievierteln, in denen sich Fabriken für Textilien und landwirtschaftliche Verarbeitung befinden.
Die Siedlung entstand im 11. Jahrhundert unter dem Namen Rayara Hubli und diente als Handelsposten für Baumwolle und Gewürze. Der Tempel Bhavani Shankar zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken und wurde laut Inschriften in dieser Gründungsphase errichtet.
Der Bahnhof Hubli Junction bildet einen der größten Knotenpunkte für Güter und Reisende im Norden Karnatakas und dient der Region seit über einem Jahrhundert. Rund um die Werkstätten haben sich Wohnviertel und Märkte entwickelt, in denen Händler Textilien und landwirtschaftliche Produkte aus den umliegenden Dörfern verkaufen.
Der Aufenthalt in der Stadt eignet sich vor allem als Zwischenstopp auf längeren Reisen durch Karnataka, da mehrere Hauptrouten hier zusammentreffen. Hotels und Restaurants konzentrieren sich in der Nähe des Bahnhofs und entlang der großen Durchgangsstraßen.
Die zahlreichen Baumwollverarbeitungsbetriebe prägen noch heute das Stadtbild, auch wenn viele der historischen Mühlen ihre Funktion gewechselt haben. Einige Lagerhäuser aus der kolonialen Epoche dienen jetzt als Geschäftsräume und Markthallen im Zentrum.
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