Dharamsala, Bergstadt in Himachal Pradesh, Indien.
Dharamshala liegt auf 1457 Metern Höhe im Kangra-Distrikt von Himachal Pradesh und erstreckt sich über bewaldete Hänge zwischen Kiefern und Himalaya-Eichen. Die Siedlung teilt sich in zwei Bereiche auf: das niedrigere Stadtgebiet mit Basarstraßen und das höher gelegene McLeod Ganj, wo tibetische Klöster und Unterkünfte konzentriert sind.
Die East India Company übernahm 1846 nach dem Ersten Anglo-Sikh-Krieg die Kontrolle und verwandelte die Siedlung in eine britische Bergstation. Ab 1959 wurde der Ort zur Exilheimat des 14. Dalai Lama und einer großen tibetischen Gemeinschaft.
Der Name Dharamshala bedeutet Rastplatz und das Tsuglagkhang-Komplex zieht buddhistische Mönche an, die dort täglich Gebete und meditative Praktiken durchführen. Tibetische Pilger umrunden die Klosteranlage im Uhrzeigersinn, während sie Gebetsmühlen drehen und leise Mantras rezitieren.
Der National Highway NH 503 führt zur Stadt und regelmäßige Busverbindungen bringen Besucher von größeren Knotenpunkten wie Pathankot oder Chandigarh an. Flüge landen am Kangra Ghaggal Airport, etwa eine Stunde Fahrt entfernt, und Taxis decken die restliche Strecke ab.
Das Norbulingka-Institut bewahrt tibetische Handwerkskünste durch Werkstätten, in denen Fachleute Thangka-Malerei, Metallarbeiten und Textilweberei nach traditionellen Methoden ausführen. Besucher beobachten Kunsthandwerker bei der Arbeit an religiösen Wandbehängen und fein ziselierten buddhistischen Statuen.
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