Cathedral of the Holy Name, Neugotische Kathedrale in Colaba, Mumbai, Indien
Die Cathedral of the Holy Name ist eine neugotische Kathedrale in Colaba im Süden Mumbais, 1905 erbaut und 1964 zur Kathedrale erhoben. Im Inneren liegen ein gewölbtes Schiff mit Spitzbögen, schlanke Säulen, die die Arkaden tragen, und orange bemalte Gewölbe und Obergaden mit Figuren und Mustern. Hohe spitzbogige Glasfenster säumen die Wände, Statuen stehen auf Sockeln an den Säulen, und Holzbänke führen zu einem Altar mit grünem Antependium.
Die Kathedrale wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet, als Colaba eines der wichtigsten katholischen Viertel Mumbais war. Im Jahr 1964 wurde sie offiziell zur Kathedrale erhoben, als das Bistum Mumbai neu organisiert wurde.
Die Kathedrale ist der Sitz des Erzbischofs von Bombay, des Oberhaupts der Erzdiözese Bombay, und teilt sich den Status als Kathedrale der Stadt mit der anglikanischen St Thomas Cathedral. Die Gemeinde verzeichnete einen Rückgang von 15.000 auf 5.000 Gläubige im Jahr 2006. Sie liegt auf dem Gelände der 1939 gegründeten Holy Name High School.
Die Kathedrale liegt im Stadtteil Colaba, einem der bekanntesten und am besten erreichbaren Viertel im Süden Mumbais. Ein Besuch außerhalb der Gottesdienstzeiten ermöglicht es, das Innere ruhiger und ohne Ablenkung zu erkunden.
Während der Pestepidemie, die Mumbai zu Beginn des 20. Jahrhunderts heimsuchte, öffnete die Kirche ihre Türen für Bedürftige und verteilte Nahrungsmittel in der Umgebung. Diese Rolle als Hilfsort ist noch heute Teil des kollektiven Gedächtnisses der Gemeinde.
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