Alappuzha Beach, Strand in Alappuzha, Indien
Alappuzha Beach ist ein Sandstrand am Ufer des Lakshadweep-Meers im Bundesstaat Kerala, der von Palmen gesäumt wird und an dessen nördlichem Ende ein alter Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert steht. Kleine Holzboote liegen auf dem Sand verteilt, während Fischernetze zwischen den Bäumen aufgehängt sind und der Strand sich über mehrere hundert Meter entlang der Küste erstreckt.
Im 19. Jahrhundert diente dieser Küstenabschnitt als wichtiger Anlaufpunkt für Handelsschiffe, die Gewürze und Kokosfasern nach Europa und in den Nahen Osten transportierten. Der Leuchtturm wurde in dieser Zeit errichtet, um die Navigation entlang der Malabarküste zu erleichtern und Schiffe sicher in den nahegelegenen Hafen zu leiten.
Der Küstenabschnitt trägt den Namen der Stadt, die früher als Venedig des Ostens bekannt war, und verbindet heute noch das städtische Leben mit dem Alltag der Fischer. Entlang des Ufers trocknen Netze in der Sonne, während Familien am Abend spazieren gehen und Straßenverkäufer frisch gegrillten Fisch anbieten.
Zwischen den frühen Morgenstunden und dem späten Nachmittag sind Umkleidekabinen, Strandliegen und einfache Essensstände zugänglich, während Rettungsschwimmer in den Hauptbadezeiten anwesend sind. Der Strand liegt nahe dem Stadtzentrum und ist über Fußwege gut zu erreichen, wobei die Meeresbedingungen je nach Saison stark variieren können.
Der Strand liegt dort, wo das offene Meer auf das verzweigte Netz der Backwaters trifft, wodurch zwei unterschiedliche Wasserwelten direkt nebeneinander existieren. In der Nähe des Leuchtturms kann man manchmal beobachten, wie Süßwasser aus den Kanälen ins Salzwasser fließt und dabei kleine Strudel bildet.
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