Pokhran, Wüstenstadt im Bezirk Jaisalmer, Indien
Pokhran ist eine Wüstenstadt im Distrikt Jaisalmer in Rajasthan, die sich zwischen Sanddünen und steinigen Ebenen erstreckt. Das Stadtbild wird von einem alten Fort dominiert, um das sich Wohnviertel mit traditionellen Häusern aus ockerfarbenem Stein gruppieren.
Die Festung wurde im 14. Jahrhundert von den Champawat-Rathoren erbaut, die das Gebiet als Teil des Königreichs Marwar kontrollierten. Die Stadt blieb bis zur Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1947 unter der Herrschaft der Fürstenfamilie.
Der Name stammt von den fünf Salzgebieten der Umgebung und bedeutet wörtlich „Ort der fünf Salze
Die Stadt liegt 112 Kilometer (70 Meilen) östlich von Jaisalmer und ist über eine asphaltierte Straße erreichbar, die durch das Wüstengebiet führt. Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen und sich auf trockenes, heißes Wetter einstellen, besonders zwischen April und September.
In den 1970er- und 1990er-Jahren fanden in der Nähe unterirdische Atomtests auf einem militärischen Testgelände statt. Diese Ereignisse machten den Namen der Stadt international bekannt, obwohl der Ort selbst ruhig und abgelegen geblieben ist.
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