Nainital, Verwaltungsbezirk in der Kumaon Division, Indien.
Der Distrikt Nainital ist ein Verwaltungsgebiet in der Kumaon-Division und erstreckt sich über die unteren Ausläufer des Himalaja mit Höhen bis zu 2600 Metern. Der Fluss Kosi bildet die nördliche Grenze zum benachbarten Almora und prägt das Landschaftsbild des gesamten Gebiets.
Die Region wurde ursprünglich von der Chand-Dynastie regiert, bis 1790 die Gorkhas die Kontrolle übernahmen. Nach dem anglo-nepalesischen Krieg übernahm Großbritannien 1814 die Verwaltung des Gebiets.
Der Distrikt verdankt seinen Namen dem Naini-See, der in der hinduistischen Mythologie als heiliger Ort verehrt wird, an dem das Auge der Göttin Sati fiel. Besucher können diese religiöse Verbindung beim Besuch des Sees und der umliegenden Tempel direkt erleben.
Haldwani ist das größte städtische Zentrum des Distrikts und dient als Haupttransport- und Versorgungsknotenpunkt für Besucher. Die Stadt Nainital fungiert als Verwaltungssitz und bietet beste Infrastruktur für Übernachtungen und Restaurants.
Das Gebiet beherbergt den Sitz des Uttarakhand High Court, eines der wichtigsten Rechtsinstitute der Region. Diese Präsenz unterstreicht Naintals Rolle als bedeutender administrativer und juristischer Knotenpunkt im nördlichen Indien.
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